LEISTUNGEN · WÄRMEBRÜCKEN

Wärmebrückenberechnung

Detaillierte Berechnung der Wärmebrücken Ihres Gebäudes – zur Optimierung des Energienachweises und zur Vermeidung von Schimmelrisiken.

WAS SIND WÄRMEBRÜCKEN?

Die unsichtbaren 
Schwachstellen Ihrer Hülle

Wärmebrücken sind Bereiche, an denen Wärme schneller nach außen geleitet wird als in der angrenzenden Fläche – Balkonplatten, Fensterleibungen, Deckenanschlüsse. Sie verschlechtern den Energienachweis und sind die häufigste Ursache für Schimmel an Innenoberflächen. Die detaillierte Berechnung nach DIN 4108 Beiblatt 2 erlaubt es, statt pauschalem Zuschlag (+0,10 W/m²K) den realen, oft viel kleineren Wert anzusetzen.

Er richtet sich an:

WAS SIE DAVON HABEN

Bessere Effizienzklasse, planbare Förderung

Eine saubere Wärmebrückenberechnung verbessert den Primärenergiebedarf um typischerweise 10–15%.

−10%

Niedrigerer Bedarf

Statt Pauschalzuschlag 0,10 W/m²K den tatsächlichen Wert ansetzen – oft 0,01–0,05.

KfW40

Effizienzhaus erreichen

Ohne Detailnachweis lässt sich die Klasse KfW-40 meistens nicht rechnen.

fsi

Schimmelfreiheit

Nachweis fsi ≥ 0,7 schützt Sie vor Schimmel und gibt Rechtssicherheit gegenüber Mietern.

Wenn Sie Ihr Gebäude effizient modernisieren und dabei alle Fördermöglichkeiten ausschöpfen möchten, unterstütze ich Sie gerne – persönlich, unabhängig und kompetent.

Schritte

So läuft Ihre Beratung ab

SIE PLANEN EINEN EFFIZIENZHAUS-NACHWEIS?

Lohnt sich der Aufwand der detaillierten 
Berechnung?

In den meisten Fällen ja – wir prüfen vorab, welche Effizienzklasse mit und ohne Detailnachweis erreichbar ist.

Ich prüfe kostenlos und unverbindlich:

Kontaktieren Sie mich einfach – ich stelle Ihnen gerne eine erste 
Einschätzung zur Verfügung.

B.Sc. Oliver Bothur

Zertifizierter Energieberater (BAFA) für Wohn- und Nichtwohngebäude

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wann lohnt sich die detaillierte Berechnung?

Immer dann, wenn der pauschale Wärmebrückenzuschlag den Energienachweis ausbremst. Beim Gleichwertigkeitsnachweis nach Beiblatt 2 darf der Korrekturwert 0,05 W/m²K angesetzt werden, ohne Nachweis sind es 0,10 W/m²K, also doppelt so viel. Mit einer detaillierten FEM-Berechnung kommen Sie häufig sogar auf 0,01 bis 0,03 W/m²K. Konkret lohnt sich der Aufwand in drei Fällen: bei KfW-Effizienzhäusern (besonders EH 40 und EH 40 NH, die ohne Detailnachweis rechnerisch kaum erreichbar sind), bei Sanierungen, mit denen Sie eine Effizienzklasse höher springen wollen, und bei Bestandsgebäuden mit konkretem Schimmelproblem. Im Erstgespräch rechne ich für Sie überschlägig aus, ob der Detailnachweis sich wirtschaftlich trägt.
Der Preis richtet sich nach der Anzahl der zu berechnenden Anschlussdetails. Bei einem KfW-Effizienzhaus sind das typischerweise 12 bis 20 Wärmebrückentypen, etwa Sockel, Attika, Fensterleibungen, Balkonanschluss und Traufdetail. Für ein Einfamilienhaus liegen die Kosten je nach Komplexität meist zwischen 1.300 und 2.500 €, bei Mehrfamilienhäusern und Nichtwohngebäuden entsprechend höher. Wichtig ist die wirtschaftliche Gegenrechnung: Wenn die Berechnung Ihnen den Sprung zu KfW 40 ermöglicht, sichern Sie sich einen deutlich höheren Tilgungszuschuss, der die Investition in den Nachweis mehrfach abdeckt.
Ja, das ist sogar einer der wichtigsten Nebeneffekte. Die FEM-Berechnung liefert nicht nur den Psi-Wert für den Energienachweis, sondern auch den Temperaturfaktor fRsi (oft kurz fsi genannt). Berechnet wird der f-Wert für Feuchte-Analysen betreff Tauwasseranfall und Schimmelbildung nach DIN 4108-2. Liegt der fsi-Wert an einer kritischen Stelle bei mindestens 0,7, ist Schimmelfreiheit unter normalen Wohnbedingungen rechtssicher nachgewiesen. Wenn ein Detail diesen Wert nicht erreicht, schlagen wir Ihnen vor der Ausführung eine konstruktive Lösung vor, etwa eine veränderte Dämmstärke oder ein wärmebrückenoptimiertes Anschlussprofil. Das ist deutlich günstiger als später Sanieren plus Mietminderung.
Ich rechne mit der normgerechten 2D-FEM-Software PSI-Therm nach DIN EN ISO 10211. Die Berichte enthalten Isothermenverlauf, Wärmestromlinien, Psi-Wert und fRsi-Wert und werden von BAFA, KfW und Prüfingenieuren ohne Diskussion akzeptiert. Für komplexe dreidimensionale Anschlüsse, etwa Außenecken mit Balkonplatte und Fenstereinbau, nutze ich bei Bedarf das 3D-Verfahren. Sie bekommen am Ende ein PDF-Dokument mit allen relevanten Werten, das in die Bauakte und in den Förderantrag eingeht.

Idealerweise:

  • Anschluss-Detailpläne der relevanten Bauteile (Sockel, Fenster, Attika, Balkon), maßstabsgetreu, gerne als DXF oder DWG für den direkten Import in die Software
  • Bauteilaufbauten mit Materialangaben, Schichtdicken und Wärmeleitfähigkeiten
  • Fensterspezifikationen (Uf, Ug, Psi-edge) aus dem Datenblatt des Herstellers
  • Bei Bestandsgebäuden zusätzlich Fotos der vorhandenen Detailausführung und ggf. ältere Bauakten

Falls einzelne Werte fehlen, arbeiten wir mit den Standardannahmen der DIN 4108 oder klären die Lücken mit Ihrem Architekten.

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